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biolitec® in der Proktologie

Minimal-invasive Therapie bei Hämorrhoiden

LHP®

Frau Dr. med. Wolff vom Laser Medizin Zentrum Rhein-Ruhr informiert über Hämorrhoidalleiden und ihre Therapie

Nach ihrer langjährigen Tätigkeit in verschiedenen Kliniken und spezialisiertenBildausschnitt Bewerbungsfoto 1.jpg Enddarm-Zentren in Deutschland und der Schweiz hat Frau Dr. med. Katja Wolff zu Beginn des Jahres 2019 ihre Tätigkeit im Laser Medizin Zentrum Rhein-Ruhr in Essen begonnen. Frau Dr. Wolff ist Fachärztin für Chirurgie und Koloproktologie und unter anderem spezialisiert auf die Behandlung mittels Lasertherapie.

  1. Frau Dr. Wolff, mit welchen Erkrankungen beschäftigen Sie sich in der Proktologie?

Das Wort Proktologie kommt vom griechischen „proktos“ = After.

Wir beschäftigen uns also in der Proktologie mit allen Erkrankungen und Beschwerden des Mastdarmes und Analkanales. Häufig arbeitet ein Arzt mit dieser Zusatzbezeichnung auch als Koloproktologe und beschäftigt sich also zusätzlich noch mit den Erkrankungen des Darmes (Kolons).

Typische häufige Erkrankungen sind das Hämorrhoidalleiden, Entzündungen der Analhaut (Analekzem), Einrisse der Afterschleimhaut (Analfissuren), Vorfall der Analschleimhaut (Analprolaps), vergrößerte Hautlappen am After (Marisken), Eiterherde und Eitergänge am After (Analabszess und Analfistel) und Steißbeinentzündungen (Steißbeinfistel).

  1. Sie sagen eine häufige Erkrankung sind Hämorrhoidalleiden. Was genau sind Hämorrhoiden und welche Beschwerden können auftreten?

Als Hämorrhoiden werden Gefäßpolster bezeichnet, die sich in der Enddarmschleimhaut befinden. Hämorrhoiden per se sind etwas Natürliches und sehr wichtig für den Feinverschluss des Afters.

Wenn Patienten aber von „Hämorrhoiden“ reden, meinen sie meistens Beschwerden, die durch z.B. vergrößerte Hämorrhoidalpolster entstehen können.

Häufige Beschwerden sind Juckreiz, Brennen am After und ein Wundgefühl am After. Des Weiteren bemerken die Patienten oft Blut auf dem Toilettenpapier und auch ein Fremdkörpergefühl am After.

  1. Für viele Menschen sind Erkrankungen im Enddarmbereich immer noch ein Tabuthema. Warum ist ein frühzeitiger Gang zum Arzt wichtig?

Beschwerden am After sind etwas sehr Unangenehmes und lösen durch die Tatsache, dass zum Beispiel Blut gesehen wird, bei den Betroffenen sehr schnell ein Angstgefühl aus.

Leider sind die Analregion und die Erkrankungen in diesem Bereich immer noch mit einem Tabu behaftet. Die Patienten scheuen sich, frühzeitig zu einer ärztlichen Untersuchung zu gehen, da sie einerseits Angst vor einer schmerzhaften Untersuchung haben und auch peinlich berührt sind durch die Symptome.

Ein frühzeitiger Gang zu einem Proktologen ist jedoch sehr wichtig, damit eine Diagnose gestellt und eine richtige Therapie begonnen werden kann. In den meisten Fällen handelt es sich um gutartige Erkrankungen, wie z.B. ein Hämorrhoidalleiden. Bösartige Erkrankungen am After sind insgesamt selten, sollten aber frühzeitig erkannt werden, damit sie gut behandelbar sind.

Bei vielen Erkrankungen wird primär konservativ behandelt und eine Operation ist nicht sofort erforderlich.

  1. Sie arbeiten auch mit der LHP®-Lasertherapie. Welche Vorteile bietet die Therapie mit dem Laser?

In der Analregion liegen viele anatomische Strukturen, wie z.B. der Enddarm und der Schließmuskel auf sehr engem Raum. Das Ziel einer proktologischen Operation sollte deshalb immer sein - soweit es aus medizinischer Sicht möglich ist - die Nachbarstrukturen zu schonen.

Die LHP®-Lasertherapie für Hämorrhoiden ist wenig invasiv und für den Patienten deshalb gut verträglich. Bei dieser Methode werden die vergrößerten Hämorrhoidalknoten reduziert und nicht komplett entfernt. Dadurch ist das Risiko einer Schließmuskelhalteschwäche geringer. Die Patienten haben nach der Operation wenig Schmerzen und können schnell in ihren Alltag zurückkehren.

Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die Operation ambulant durchgeführt werden kann.

  1. Welche Erfahrungen haben Sie mit der Lasertherapie gemacht? (auch in Hinblick auf Rezidive) 

Die Patienten, die wir bis heute im Laser Medizin Zentrum Rhein-Ruhr behandelt haben, sind zufrieden und weisen keine Rezidive auf.

  1. Behandeln Sie auch noch weitere proktologische Erkrankungen mit der Lasertherapie?

Mit der Laserproktologie lassen sich neben den vergrößerten Hämorrhoiden auch Steißbeinfisteln und Analfisteln sehr gut behandeln.

Steißbeinfisteln können mit der SiLaC®-Methode auch sehr gut ambulant behandelt werden, und die früheren großen Wunden, die sehr lange bis zur kompletten Heilung brauchen, können vermieden werden.

Die Therapie der Analfistel, die so genannte FiLaC®-Methode, stellt eine schließmuskelschonende Operationsmethode dar. Ob sich der Patient für diese Methode eignet, wird durch eine ausführliche proktologische Untersuchung entschieden.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.lmz.de/